Westöliche Rosen

Jean Hans Arp

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1

die rosen werden an die hüte gekreuzigt, die lippen
der rosen fliegen fort.
die blutigen organe tropfen auf den sichtbaren
thron des halbwüchsigen westöstlichen steines und
auf die weißen totenköpfe.
die drei rasierten sommer und die drei rasierten
kreuze wackeln wie der mai auf krücken fort.
der leierleib erzählt von blutigen schlachten gegen
behaarte steine. der leierleib schießt giftigen schaum
steinerne krücken blutige nasen behaarte steine gegen
die rasierten totenköpfe.

2

der leierleib tropft blut auf die weißen vorhemden
wie in einer unverpackten schlacht und wirft seine
drei schneeballen hinter seine drei sommer.
aus den retorten rollen die totenköpfe der Itosen.
die lippen der hüte kommen auf krücken zurück.
die handschuhe werden an die hüte gekreuzigt.
die kreuze lehnen aneinander wie der halbe mann
vom bräutigam am anderen halben manne vom
bräutigam.

3

der leierleib erzählt der schaumgeburt von einem
halbwüchsigen westöstlichen stein der beileibe und
heiseele auf einem sichtbaren thron sitzt und von
den wagehalsigen und wagenasigen die blutige teile
5e,oen den mai werfen. da schießt die schaumgeburt
giftige akzentvögel gegen die signaturorgane des
leierleibes hängt sich klöppel an ihre geballten flügel
und läutet und fliegt fort zu den geflügelten worten.
die flügel rasieren die behaarten herzen.
das stückchen luft wackelt und ruft qui vive.
so geht es hinauf und hinab wie in einem brief.

4

es läutet in den herzen.
die schaumgeburt packt weiße mailuft in einen
schneebrief.
der halbwüchsige westöstliche stein wirft seine
drei handschuhe hinter seine drei hüte und hängt
sich an den rosen auf.
der leierleib rasiert seine schlachtenklöppel.
geflügelte rosen fliegen zu der schneeleier.

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